Eine ganze Nacht lang Mathematik

Am Freitag, den 18.112022, trafen sich um 17:30 Uhr über 80 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 bis 8 unserer Schule mit Schlafsack und Luftmatratze zusammen mit vielen Mathematiklehrerinnen und -lehrern, um an der "Langen Nacht der Mathematik" teilzunehmen. Unterstützt wurden sie zusätzlich noch von mehreren Oberstufenschülerinnen und schülern und sogar von 2 Vätern. Um 18:00 Uhr wurden die Aufgaben heruntergeladen und nach einer kurzen Begrüßung starteten alle mit viel Süßigkeiten und noch mehr Elan damit, die Aufgaben zu lösen.

Die ersten beiden Runden des Wettbewerbs sind immer sogenannte Jahrgangsrunden, d. h., dass der gesamte Jahrgang zusammen die gestellten 10 Aufgaben lösen muss. Die Ergebnisse werden online eingegeben und man erfährt unmittelbar, ob die Ergebnisse richtig sind. Erst, wenn alle Aufgaben richtig gelöst wurden, kommt der Jahrgang in die nächste Runde. Die Jahrgänge 6 und 7 haben hierbei dieselben Aufgaben zu bearbeiten, der Jahrgang 8 bekommt eigene.

In diesem Jahr schlugen sich die Jahrgänge 6 und 7 hervorragend. Pünktlich zur Geisterstunde konnten alle zunächst dem Geburtstagskind Amelie ein Ständchen bringen und dann in die dritte Runde starten. Die dritte Runde ist keine Jahrgangsrunde mehr, sondern die angemeldeten 3er- oder 4er-Gruppen kämpfen nun für sich. Die Lösungswege müssen nun sogar auf speziellen Lösungsbögen notiert werden und diese werden dann eingescannt und als E-Mail zum Veranstalter geschickt, der die Lösungen kontrolliert und bewertet. Der Jahrgang 8 hatte es deutlich schwerer. In der ersten Runde entpuppte sich eine Aufgabe als (fast) unlösbar. Stundenlang wurde gegrübelt, getüftelt und ausprobiert, bis erst weit nach Mitternacht die zweite Runde erreicht wurde. Auch diese hatte es in sich. Aber die Schülerinnen und Schüler ließen sich nicht entmutigen und sie lösten mit viel Ausdauer auch diese Aufgaben. Erst kurz nach 4 Uhr morgens war man dann endlich in der dritten Runde.
Wenn die Kräfte im Laufe der Nacht mal nachließen, konnte man sich entweder am üppigen Buffet, das von den Eltern vorbereitet wurde, stärken oder man legte sich hin, um ein wenig auszuruhen oder zu schlafen. Die letzten Aufgaben wurden erst um kurz nach 7 Uhr morgens abgegeben. Zu dieser Zeit waren schon die ersten Eltern vor Ort und halfen tatkräftig beim Aufräumen mit. Gegen 8:00 Uhr wurden schließlich die erschöpften und müden Jungmathematikerinnen und Jungmathematiker von ihren Eltern wieder abgeholt.